Donnerstag, 31. Januar 2008

Mal eben


Ich war grad „mal eben” um mal „nur” den Abbeizer vom Dach zu kratzen in der Halle.
Aus „mal eben” wurden vier Stunden. Resultat: Das Dach ist grob grundiert und ein Großteil der alten Löcher vom Vinyldach entrostet und zugesprachtelt.
Morgen muss ich erst mal zum Baumarkt. Mein Exzenterschleifer ist weg. Also wieder son gutes 20 Euro Einhell Gerät kaufen.
Samstag gehts dann an die Beifahrerseite und ich muss sagen ich hab echt weiche Knie, vielleicht kann man das nachvollziehen wenn man die Bilder der Tür unten sieht.
Das wieder zu rekonstruieren ist echt Schwierigkeitsgrad 99, zumal sich vor lauter Mumpe die Originalform gar nicht mehr feststellen lässt.







Dienstag, 29. Januar 2008

Ghostbusters








Heute war Nachtschicht angesagt, von 22 Uhr bis 4 Uhr.

Geschafft: Das Blech der hinteren Tür verschweisst, gespachtelt , die Löcher des Vinyldachs auf der Fahrerseite zugespachtelt, beim Versuch das Ganze bei nicht abgebauter Verkleidung zuzuschweissen ist fast noch die Karre abgebrannt, daher jetzt nur Spachtel, da wäre ich eh nicht drum rum gekommen.

Eine riesen Sauerei war das Abbeizen des Daches, bzw. einmal beizen muss ich noch, mit nem halben Liter habe ich zunächst aber einen Großteil des alten Klebers entfernen können, das Resultat: irgendwas toxisches in grün metallic..., sieht ungefähr so aus als würd man bei Ghostbusters auf kleine Monster schiessen...

Sieht alles übel aus, doch im Grunde komme ich gut voran, die Fahrertür ist schnell gemacht.
Ein bisschen Sorgen macht noch die Beifahrerseite, hier sind die Türen wirklich sehr arg weggerostet, und zwar Aussenhaut wie auch die Konstruktion der Unterkannte.

Samstag, 26. Januar 2008

Das wahre Gesicht von Miss Caprice


So, nach 12 Stunden flexen und schweissen, biegen und trennen der Tagesbericht dessen was heute so ans Tageslicht gekommen ist.
Laut Kaufvertrag war der gute Mann der den Wagen seinerzeit lange Jahre gefahren ist Maurer, seit heute denke ich eher er war Fliesenleger und der Meister mit der Silikonspritztube.

Heute begann die Arbeit an der hinteren Tür mit einem nicht perfekten, aber zufriedenstellenden Ergebnis.
Zunächst mal den Mischmasch aus Spachtel und Acryl entfernt, großzügig kariöses Material entfernt, neue Bleche angefertigt und eingesetzt.
Eigentlich eine ganz schöne Stelle zum üben, da eventuelle Unebenheiten von einer der wenig verbleibenden Zierleisten verdeckt wird.
Möglicherweise ist dies alles keine Dauerlösung und die Augen nach guten gebrauchten Türen sollten geöffnet bleiben, aber immerhin sind wichtige Stellen zunächst rostfei und vor allem - aus Metall.

Hier ein paar schicke Fotos...








Noch macht die ganze Geschichte riesen Spass und ich liege im Zeitplan. Aber leider habe ich heute das wahre Gesicht der netten Lady gesehen.
Die Beifahrerseite galt bis heute als die Schokoladenseite, nur hat leider hier das Acrylmonster besonders hart zugeschlagen und so wir nun jede Tür rekonstruiert werden müssen...

Freitag, 25. Januar 2008

Donnerstag, 24. Januar 2008

Problemlösemaschine

So. Ich hab mir das ultimative ich bau mir Bleche selber Werkzeug gekauft.
Ne 45 € Abkantbank und nen halben Quadtratmeter Blech.
Samstag ist Türbautag und ich hoffe ich stell mir das nicht alles zu leicht vor.
In der Theorie auf jeden Fall ist die Karre quasi fertig lackiert:-)

Mittwoch, 23. Januar 2008

Warum ich mir das antue

Hossa

Getreu dem Motto der Schraubenzieher ist des TÜV Prüfers bester Freund gingen wir dann mal locker flockig ans Werk und simulierten eine Wurzelbehandlung beim Zahnarzt.

Wir erinnern uns noch an die Tür woll....

Sieht schlimmer aus als es ist, naja aber trotzdem ist es etwas mehr Arbeit als prognostiziert.

Diesen Mist hätte man vermeiden können, hätte nicht son Neunmalschlau alle Wasserablauflöcher in der Tür zugespachtelt.

Samstag heisst es: Bleche kaufen, anpassen, einschweissen, naja treffender wäre modellieren...
ich bin gespannt wie ich so zurecht komme.

Dann muss noch die alte Klebe vom Vinyldach runter, das wird nochmal so richtig lecker.

Letzendlich soll der wagen dunkelbraun werden, stahlfelge und Sheriffstern auffe Tür. EEEEEKKKKKK






Bestandsaufnahme

„Naja der sieht ja noch ganz gut aus.”

Nunja stimmt schon. Nur es kam anders:
Bitte der Türkannte uneingeschränkte Aufmerksamkeit widmen:-)

Hier mal der ungepulte erste Eindruck.



Erste Eindrücke

Donnerstag 17.30:

Stimmen vor der Halle verrieten die Ankunft des doch recht hibbelig erwarteten Chevys. Die erste Amikarre nach 6 Jahren Abstinenz. Komischerweise von eben diesem Menschen der mich schon damals dazu verleitete mich mit dem Ami Virus zu infizieren....

Hier mal erste Bilder.

Das Armaturenbrett - Hackebeil Style meets Flauschteppich. Was hier nach Leder aussieht ist lackierter Kunststoff.

Aber die Originalrechnung liegt noch bei. Europäische Ausführung mit Kilometertacho, gekauft beim Opel Händler.
Der Mann war Maurer und hatte bestimmt nen fetten Auftritt auf der Großbaustelle.

Für 23.000 DM gabs damals elektrische Fensterheber, elektrische Sitzverstellung, Tempomat und Klimaanlage.

Ich entsinne mich wohl dass Papas 240 TD Benz bestimmt 10.000 Euro mehr gekostet hat, schlappe 90 PS, kein Klima, keine E-Fensterheber.



Erstkontakt



Eigentlich wollte ich meinem Kumpel Fritte weil ich grad in Iserlohn war nur mal kurz „Hallo” sagen.
Dann kamen wir auf die Ausuffproblematik am A-Kadett zu sprechen.
„Ich hab noch 2" Rohrbögen inner Halle, kannste haben” - gesagt wie getan. 15 Minuten später trafen wir uns an der Halle.
Das Tor ging auf und und da stand er , etwas zugestaubt.
I: Oh du hast den noch?
F: Ja willste haben?
I: ähm.. wie viel
F: xxx €
I: ich nehme Ihn!

Natürlich gab es nen Haken, das Fahrzeug hat weder Motor, Getriebe, noch Kardanwelle, aber auch dieses Problem sollte sich schnell lösen.

Ein Caprice gehört sicherlich nicht zu den optischen Meilensteinen amerikanischer Automobilkultur, doch so langsam werden hier wie dort auch die Caprice seltener.